Fragen & Antworten

Was nützt mir ein Tauschring, wenn ich voll erwerbstätig bin?

Ein Blick in die Marktzeitung könnte Sie überzeugen, dass über den Tauschring eine Reihe von Dienstleistungen angeboten werden, die Sie auf dem freien Markt nicht so leicht erhalten können oder die Sie im eigenen Haushalt notgedrungen, aber nur sehr ungern tun.

Sie können diese Dinge im Tauschring von anderen erledigen lassen, und die so ersparte Zeit können Sie dazu benutzen, für andere Tauschringmitglieder etwas zu tun oder zu machen, was Sie ohnehin gut können und auch gern tun.

Wie kann ich etwas nachfragen, wenn ich kein Guthaben besitze?
Eigentlich, so hatten wir zu Beginn unseres Tauschrings gedacht, sollte das kein Problem sein. Denn mit Ihrer Erstnachfrage (auch wenn Sie sich damit erstmal verschulden) schaffen Sie ja Beschäftigung für andere Tauschringmitglieder – die damit wiederum in die Lage versetzt werden, ihr Guthaben für Käufe bei anderen Mitgliedern zu verwenden.

Laut Tausch-bedingungen ist es sogar möglich, sein Klümpchenkonto bis zu 1001 Klümpchen zu überziehen, und – wenn eine Genehmigung des Vorstandes vorliegt – sogar noch darüber hinaus. Das kommt durchaus vor, etwa wenn eine größere Renovierung bevorsteht. Inzwischen haben wir dazugelernt.

Die Möglichkeit, sich bis zum Limit von 1001 Klümpchen zu “verschulden”, ist vor allem für “gestandene” Tauschringmitglieder gedacht, die hinlänglich unter Beweis gestellt haben, dass sie nicht nur nehmen, sondern auch geben können und wollen. Keinesfalls soll geduldet werden, dass ein Mitglied sich von vornherein bis zum Kreditlimit verschuldet, selber keine Leistungen erbringt und sich dann – im Vertrauen auf die Zinslosigkeit des Kredits – sozusagen zur Ruhe setzt.

Leider haben wir solche Erfahrungen mehrfach machen